[Rezi] Nashira von Licia Troisi

© Heyne fliegt
Nashira von Licia Troisi



Erscheinungsdatum: 10.12.2012
Seitenzahl: 512 Seiten
Serie/Band: Nashira Bd. 1
Preis: 9,99 € (Ebook) / 12,99 € (TB)
ISBN/ASIN: B00AHX7QXR
Verlag: Heyne fliegt

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Huhu^^ hier habe ich die nächste Rezi für euch. Die Idee des Buches von einer Welt, in der kaum noch Atemluft vorhanden ist und nur riesige Bäume das Überleben zweier komplett verschiedenen Rassen sichern, fand ich echt klasse. Eine Dystopie in einer Fantasywelt. Leider war die Umsetzung nicht ganz so spannend wie erhofft, das Buch lies sich aber schnell und flüssig lesen :=)
Im Königreich Nashira wird der Sauerstoff zu einem knapp bemessenen Gut. Einzig eine Priesterkaste kann durch eine uralte Magie bewirken, dass die Luft zum Atmen nicht gänzlich versiegt. Die junge Talitha ist dazu auserwählt, in einem einsamen Kloster eine dieser Priesterinnen zu werden. Doch sie erträgt die feindselige Atmosphäre dort nicht und flieht schließlich in Begleitung ihres treuen Dieners Saiph. Was sie nicht weiß: Saiph liebt sie schon seit Langem heimlich. Ihre gemeinsame Suche nach einer sagenumwobenen Stadt in der Wüste bringt sie einander näher – und stellt die beiden gleichzeitig vor die größte Herausforderung ihres Lebens, denn namenlose Gefahren lauern dort draußen und drohen ganz Nashira zu vernichten …
Ich liebe ja dieses Cover :3 die Farben sind einfach toll. Das Cover zeigt die Heldin Talitha mit ihren tollen feuerroten Haaren und ich glaube fast sie trägt ihre Gardeuniform. Außerdem sieht man braune Blätter fliegen was durchaus zum Inhalt passt.
Die Grundidee des Buches ist toll. Im Königreich Nashira (eigentlich der Name der Welt) ist der Sauerstoff nach einer Katastrophe knapp, riesige von den Göttern gesandte Bäume ermöglichen das Überleben unter ihren Kronen und werden durch eine Priesternschafft und deren Magie zur Luftgewinnung verwendet. In dieser Welt leben nur noch zwei Rassen - die herrschenden Talariten und die versklavten Femtiten. Hier wächst die rebellische Grafentochter Talitha zusammen mit ihrem Sklaven Saiph auf, bis ein Unglück dafür sorgt das sie mit ihrem Sklaven gegen ihren Willen dem ortsansässigen Kloster beitreten soll. Doch auch dort hält sie nichts, nach einer unglaublichen Entdeckung müssen beide fliehen und sind nun auf einer wichtigen Mission. Soweit der Stoff für ein tolles Fantasy-Buch. Auch die Idee mit der Einteilung der Reiche in die vier Jahreszeiten, der Aufbau der Priesterkaste und die Verehrung der Götter fand ich super.
Die junge Talitha die am Anfang zwar rebellisch, sonst aber eher das kleine Mädchen ist das Angst vor ihrem Vater hat, entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer mutigen und starken Frau.
Sie war zwar am Anfang ein wenig nervig, ich mochte sie dann aber doch. Saiph ist ganz der folgsame Sklave - zumindest für die Öffentlichkeit. Er steht seiner Herrin nämlich näher als angemessen. Ihn, den stillen und ruhigen mochte ich eigentlich von Anfang an.
Das Buch lässt sich wirklich trotz der relativ vielen Seiten leicht und flüssig lesen. Leider werfen einen aber die immer mal wieder vorkommenden Rechtschreib- und Grammatikfehler aus dem Lesefluss. Da bin ich doch enttäuscht das in einem Verlagsbuch doch so eine Häufung auftritt, das hätte man besser machen können. Ich bin aber auch von Licia Troisi anderes Niveau gewöhnt. Trotz der guten Idee und dem eigentlich guten Lesefluss, entstand für mich das ganze Buch über nicht wirklich eine große Spannung, alles plätschert so vor sich hin. Nicht ganz langweilig, aber auch kein "Oh!Nein!Gibt's doch nicht! Das Ende hat dann kurz überrascht und endet mit einem Cliffhanger, das war's dann aber auch schon. Da hätte man durchaus mehr rausholen können. Das fand ich ein wenig schade. Trotzdem ein gutes Buch für zwischendurch.
Tolle Idee in schöner Fantasy-Kulisse ein bisschen schwach umgesetzt. Trotz der Fehler gut zu lesen wenn man nicht DAS Buch erwartet. Ein Buch zum Abschalten für Zwischendurch mit einer durchschnittlichen Bewertung von mir^^



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