[Blogtour] Stunde der Drachen Reihe von Ewa Aukett ~ Suizid


Herzlich Willkommen zu meinem Beitrag der Blogtour zur Stunde der Drachen Reihe von Ewa Aukett.


Gestern habt ihr bei Sunnys BookWorld bereits einiges über Die Geschichte der Drachen erfahren können.
Bei mir soll es heute um ein eher schwieriges Thema gehen. Ich gebe euch heute nämlich einen Einblick in das Thema Suizid, erst dadurch nehmen die Dinge in Stunde der Drachen ihren Lauf. Ich selbst habe mit diesem Thema keine persönlichen Berührungspunkte, bin aber ein Gegner dieser Art von "Problemlösung" (das nur vorneweg). Solltet ihr Probleme mit diesem Thema haben solltet ihr vielleicht erst am Ende des Beitrags wieder reinschnuppern.
Meine Rezi zu Band 1 gibt es übrigens hier.

Was ist eigentlich Suizid?

Den meisten wird dieses Wort ein Begriff sein und die Bedeutung sollte ebenfalls klar sein. Suizid ist die Selbsttötung, auch Freitod genannt.
Darunter verstehen wir die vorsätzliche, also freiwillige Beendigung des eigenen Lebens. Dabei muss unterschieden werden zwischen dem aktiven und passiven Suizid.

Arten und Methoden des Suizids

Wie bereits erwähnt gibt es den aktiven und den passiven Suizid.
Beim aktiven Suizid unternimmt der Betroffene etwas um den Tod meist unmittelbar herbeizuführen, oft werden dabei auch Hilfsmittel wie Waffen oder Gift verwendet. Es gibt dafür viele bekannte Beispiele wie das Werfen vor einen Zug, das Springen von eine Brücke etc.
Beim passiven Suizid verzichtet der Betroffene auf lebenswichtige Maßnahmen, meist durch Hungern oder Verzicht auf wichtige Medikamente.
Es gibt eine Wissenschaft die sich mit Selbsttötungen befasst (Suizidologie),
diese erfasst sogar die am häufigsten verwendeten Methoden wobei hier wieder nach "harten" und "weichen" Methoden unterschieden wird. Dabei ist es tatsächlich so das Männer häufiger die "harte" Methode wählen und Frauen die "weiche". Deswegen töten sich Männer z.B. eher mit einer Schusswaffe und Frauen wählen die Medikamenten-Methode.


Erweiterter Suizid

Etwas was immer häufiger in das Licht der Medien rückt ist der so genannte Erweiterte Suizid. Davon spricht man wenn ein Mensch nicht nur sich selbst das Leben nehmen will, sondern auch noch andere Menschen mit in den Tod reißen will. Meist sind dies nahe Angehörige was oft in Familientragödien endet in denen oft Partner oder Kinder das Leben lassen müssen.
Das Ganze gibt es aber auch noch in weitläufigerer Form wie bei Amokläufen mit Selbsttötungsabsicht oder beim bekannten Flugzeugabsturz durch den Piloten (Spekulation). Oft spielen dabei Verlustängste oder Rache mit. Mütter wollen ihre Kinder nicht alleine lassen, der Partner gönnt dem Ex-Partner die Kinder nicht etc. 
Dabei sind solche Fälle tatsächlich im Vergleich zum "normalen" Suizid wesentlich seltener.

Symptome und Gründe für einen Suizid


Oft, aber nicht immer sind Suizidversuche ein Symptom einer Behandlungbedürftigen psychischen Störung wie z.B. einer Depression oder Bipolaren Störung.
Der Betroffene leidet vielleicht unter starken seelischen oder körperlichen Schmerzen, kann eine Krankheit oder Behinderung nicht mehr ertragen oder steckt in einer Lebenskrise. Das kann alles sein, von Trennung über Versagensängste bis hin zu wirtschaftlichem Ruin.
Meist sind aber Lebenskrisen selbst nicht der alleinige Grund für einen Selbstmordversuch, es gibt oft innere und äußere Ursachen die sich sogar kulturell unterscheiden können.
In manchen Kulturen ist die Selbsttötung weniger verpönt als in anderen.

Der Fall von Lee in die Stunde der Drachen

Bei Lee ist es tatsächlich so, dass bei ihre wie bereits erklärt sowohl innere als auch äußere Faktoren eine Rolle für ihren "schiefgegangenen" Selbstmord verantwortlich waren. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen:
Bei ihr kommen der Verlust eines geliebten Menschen, dadurch Trauer, Lethargie, Furcht und Zorn zusammen mit einigen Enttäuschungen, Einsamkeit und den Schmerz im Stich gelassen zu werden wenn sie jemanden gebraucht hätte.


Wichtig ist es, mögliche Symptome zu erkennen und rechtzeitig durch Medikamente oder Therapie zu behandeln um bleibende Schäden oder den tatsächlichen Selbstmord zu verhindern.


Ich hoffe ich konnte euch das Thema ein wenig näherbringen.
Ich möchte vorab klarstellen, dass es mir leid tut, sollte jemand Betroffenes meinen Beitrag als wenig emotional und etwas distanziert/zu wissenschaftlich empfinden. Wie schon erwähnt habe ich zu dem Thema soweit keinen persönlichen Bezug und bin auch mental jemand der dem Thema sehr kritisch gegenübersteht. Auch sind die Informationen solche die ich mir selbst angelesen habe, sollte jemand weiteres/fundierteres Wissen darüber haben, schreibt mir gerne in die Kommentare :=)

Bilder © Pixabay

Zu gewinnen gibt es: 


1. Preis - 1 die Gesamte Stunde der Drachen Trilogie mit Wunschwidmung
2. Preis - 1 signiertes Print von Nur dieses eine Mal
3. Preis - 1 signiertes Print von Eisblumen zum Valentinstag
4. Preis - 1 signiertes Print von Déviance
5. Preis - 1 signiertes Print von Atem auf deiner Haut



Ich würde von euch gerne wissen: Thema Suizid, wie steht ihr dazu?
Evtl. habt ihr ja auch persönliche Berührungspunkte damit?


Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 17.7.2016 um 23:59 Uhr.



Blogtourfahrplan

So geht es weiter:

11.07. Stunde der Drachen bei Ruby Celtic
12.07. Lees Weg zu sich selbst bei Bookwormdreamers
13.07. Der McCallahan Clan bei Yvis kleine Wunderwelt
14.07. Die Geschichte der Drachen bei Sunnys BookWorld
15.07. Suizid bei mir
16.07. Schottland bei Fräulein M liebt Bücher
17.07. Die Bücher von Ewa Aukett bei World of Books
18.07. Auslosung auf allen Blogs

Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    vielen Dank für deinen schönen Beitrag, ich finde das Thema an sich ja schon sehr spannend und ich persönlich habe durch meine beste Freundin auch schon Erfahrungen damit und hab mir da letztes Jahr schon einiges an Wissen angeeignet. Ich kann auch nicht so ganz beantworten wie ich dazu stehe/was ich davon halte, da meine Meinung im Bezug darauf gespalten ist. Bei Leuten denen es durch z.b. irgendeine Krankheit richtig schlecht geht oder die körperlich irgendwelche Probleme haben, da kann ich das sicher sehr gut nachvollziehen und würde auch versuchen es den Personen irgendwie leichter zu machen.(Leider kriegt man es ja nicht immer mit, wenn es Personen so schlecht geht und man ihnen nicht gerade total nahe steht und somit kann man denen dann nicht helfen). Sollte es aber nur wegen einer unwichtigen Sache sein, dass die Person es machen will, weil zum Beispiel Liebe nicht erwidert wird, Aufmerksamkeit von(bestimmten)Personen(das gibt es wirklich), dann ist das meiner Meinung mehr als Quatsch. Meistens ist Selbstmord für diese Personen ja der letzte Ausweg, aber so was sollte man wenn man es weiß, auch nicht immer hin nehmen. Meine beste Freundin hatte diese Phase in der sie gesagt hat, sie will nicht mehr etc.(ich will nicht weiter drauf eingehen, da das einen selbst auch ganz schön belastet) auch schon, das hatte aber Gründe die ich persönlich definitiv nicht unterstützen/gut heißen wollte und in der Sache habe ich sie dann auch nicht unterstützt das weiter in Angriff zu nehmen, sondern ihr geholfen da wieder rauszukommen, in dem ich mich mit ihr beschäftigt, geredet, was unternommen habe etc. und sie sich dadurch wirklich besser gefühlt hat und praktisch wieder aufgeblüht ist. Ich finde es wichtig nicht alle Personen die Selbstmord begehen wollen, diese auch zu lassen, da nicht jeder grundlegende Probleme hat, welche man nicht ändern kann. Ich denke auch, bei allen Personen, deren Probleme man ändern kann, kann ich es nicht verstehen, denn da sollte man sich lieber Hilfe holen und auch versuchen es zu ändern, immerhin haben wir es in der Hand und niemand anderes. Wir sind für unser Glück verantwortlich. Und ich bin mir auch sehr sicher, das meine beste Freundin den Schritt gegangen wäre, wenn ich es nicht mitgekriegt hätte und ich hätte es gar nicht mitgekriegt, würde sie mir nicht so nahe stehen(wie Christina aus Grey's Anatomy sagen würde, sie ist meine Person). Deshalb finde ich es wichtig, das man mehr auf seine Umgebung und die Menschen achten sollte, da die meisten irgendwie mit geschlossenen Augen rumlaufen zu scheinen. Zumal die Menschen die diesen Schritt gehen wollen, ja nicht mal ,,schwach“ sind, ich finde eben das sind sie nicht. Denn die, die das machen wollen, sind die die mit am stärksten sind und der Schritt kann durch viele anfangs unscheinbare Komponenten ausgelöst werden(sei es nur das beleidigen von einer Person, welches immer wieder aufs neue stattfindet). Ich hab damals als sie das machen wollte richtig mitgefühlt und es ging mir sehr nahe und auch wirklich auf die eigene Psyche, obwohl ich gar nicht die war, die das machen wollte. So was ist also auch für das Umfeld schlimm, welches es mitkriegt. Und ich wäre, wenn ich es nicht hätte ändern können, das sie das machen will, ganz bestimmt auch diesen Schritt mit ihr gegangen. Das mag jetzt zwar für andere wirklich dämlich und nicht nachvollziehbar klingen, aber das ist mein voller Ernst, leider ist es schwer zu erklären. Ich will hier jetzt auch nicht zu viel drum herum reden.

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    1. **Text war zu lang**
      Ich kann es bei den einen verstehen und bei den anderen nicht und bei denen wo ich es nicht tue, ist es teilweise auch nicht ganz nicht verstehen, sondern einfach ab einem gewissen Punkt für mich nicht mehr nachvollziehbar. Jedenfalls kann ich anderen nur nahe legen, wenn jemand so was hat und man das weiß oder die Person gar kennt, versucht zu helfen, manchmal hilft es wirklich schon einfach mit demjenigen zu reden, dazu muss man den nicht mal kennen, aber manchmal haben diese Leute einfach wirklich was auf dem Herzen, was sie einfach noch nicht loswerden konnten.
      Mich interessiert dieses Thema ja sehr, da es ja wirklich spannend ist und ich hab auch schon einiges darüber gelesen, da es wirklich ein sehr schönes(in wie weit man schön sagen kann)Thema, was auch sehr zum nachdenken anregt.
      LG Sarah

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  2. Guten Morgen!

    Was für ein "schweres" Thema schon so früh am Morgen!
    Ich finde sowas immer sehr schwierig zu beurteilen, da ich in dem anderen Menschen nicht drin stecke und somit nicht weiß, was in seinem Kopf vorgeht bzw. was er fühlt. Deshalb bin ich da echt vorsichtig, was meine Meinung betrifft.

    Wenn es darum geht, schwerkranken Menschen "von ihrem Leid zu erlösen" bin ich jedenfalls dafür. Es ist schließlich mein Körper und mein Leben - und wenn ich nicht mal darüber entscheiden darf, dann ist das "Menschenrecht" ein Witz ^^
    Ich weiß, dass viele sich an dem Vergleich stören, aber jedem Tier gewährt man die Gnade, wenn es nur noch in Schmerzen vor sich hinleidet und wenn ein Mensch dann diesen Entschluss nach schwerer, schmerzhafter Krankheit gefasst hat, sollte man das respektieren.

    Bei allen anderen Gründen kann ich mir keine wirkliche Meinung bilden. Meistens ist es ja ein Hilfeschrei und dann sollte man diesen Menschen schleunigst helfen. Für manche scheint es aber der einzige Ausweg zu sein und ich denke, wenn das so ist, dann ziehen die das auch durch. Ich hab mich mit dem Thema noch nie so richtig beschäftigt, deshalb ist das jetzt echt schwierig, mehr dazu zu sagen.

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  3. Hallo.
    Oh, ein sehr schwieriges Thema für alle, denke ich. Erstmal würde ich sagen: Ich selbst halte nichts davon. Aber man steckt nicht in den Personen, die Suizidversuche unternehmen. Ich weiß nicht, wie es bei mir selbst wäre. Was macht man, wenn die Welt um einen herum zusammenbricht und man nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll? Ich weiß es nicht.
    LG
    Anni

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  4. Guten Tag Carina :)

    Vielen Dank für deinen heutigen Beitrag, der ja nicht gerade einfach ist oder gar eine "leichte Kost" darstellt.
    Ich persönlich finde deine eher distanzierte und nüchterne Art dieses Thema vorzustellen echt gut, weil man damit weniger Gefahr läuft, jemandem auf den Schlips zu treten.
    Ob ich Berührung mit Suizid hatte... Nun, ich sage es mal so: Indirekt ja, weil ich eine Ausbildung zur Krankenschwester mache und wir auch mal einen längeren Einsatz in der Psychiatrie machen durften. Unter anderem war da auch eine Frau, die einen Suizidversuch hinter sich gehabt hat, neben Depressionen, Ess - und Angststörungen kann man relativ viel auf der geschützten Station sehen.
    Zum anderen direkt: Jein. Ich formuliere es mal so: Wenn man an einem Punkt ist, wo man nicht weiter weiß, wo man das Gefühl hat, sich endgültig verloren zu haben und glaubt, dass niemand einen braucht, niemand einen liebt und alle besser dran wären, wenn es einen nicht gäbe, man sich in dieser Spirale aus negativen Gedanken befindet und die Depression zu stark wird, die Last des Erlebten zu heftig, weil die Abwehrmechanismen der Psyche nicht mehr greifen, dann erscheint die Flucht aus dem Leben der einzige Lichtpunkt zu sein. (Ich selbst wollte nie mein Leben beenden, aber eine Freundin, wo man es zum Glück noch rechtzeitig gemerkt hat, dass sie unter Depressionen litt)
    Manche meinen ja, dass es "Mut" benötigt, um diesen einen letzten Schritt und aus dem Leben zu gehen. Wenn das jetzt etwas hart klingt, dann tut es mir Leid, aber meine Meinung dazu ist: Falsch! Es ist einfach nur feige die Flucht zu wählen! Es ist - wie du geschrieben hast - auch oft abhängig von den äußeren Umständen und einfach wie tief oder hoch der eigene doppelte Fassboden angelegt ist, aber meiner Meinung nach ist es feige zu sagen, dass man jetzt einen Suizid begeht, denn damit gibt man allen Recht, die einen die ganze Zeit versucht haben zu unterdrücken.
    Hilfe holen, Hilfe zulassen und sich wieder aufrappeln: Das ist Mut, das ist Stärke und Kraft und das wird all jenen, die einen zerstören wollten, umso mehr zeigen, dass sie keine Macht haben mit ihren Worten und Taten.
    Was mich immer so nachhaltig geprägt hat - sowohl im Unterricht als auch in der Psychiatrie - die Menschen, die sich entscheiden den Freitod zu wählen (ich meine jene, die von der Brücke springen, sich vor den Zug stellen, ect...) sind für einen Augenblick wie ausgewechselt. Sie sind... glücklich. Weil sie einen Weg für sich gefunden haben, um aus der Spirale heraus zu kommen und endlich ein Licht sehen. Nur, dass dieses Licht sie aus dem Leben reißt. Genauso wie die Tatsache, dass die meisten noch ihren Familienangehörigen einfach so sagen "Ich hab dich lieb", obwohl das über einen längeren Zeitraum nicht der Fall war und es für denjenigen sehr überraschend kommt. (Obwohl man das ja öfter sagen sollte.)

    Ja, soviel also zu meinen fünf Cent Gedanken :)
    Danke auf alle Fälle für den Beitrag und die Zusammenfassung, ich finde die Wahl deiner Bilder auch sehr eindrücklich :)

    Liebste Grüße
    Lizzy aka Diana Ku

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  5. Jeder hat doch in erster Linie seinen eigenen Grund der nicht immer jeder verstehen tut weshalb jemand an Suizid denkt und dieses auch irgend wann in der Tat umsetzen tut!
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  6. Ein sehr schwieriges Thema. Allgemein lässt sich wohl sagen, jeder der das Leben liebt hält nichts vom Suizid. Den wir haben (vielleicht) nur dieses eine. Der Grund warum die Menschen Selbstmord begehen, ist aber wahrscheinlich nicht, dass sie das Leben nicht mehr lieben, sondern die Situation in der sie sich befinden nicht mehr ertragen. Also immer schön auf seine Familie, Freunde acht geben, auf Veränderungen achten und auf die Menschen zu- und eingehen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  7. Hallo :)

    oh oh, da kommen bei mir schon ganz die Emotionen hoch. Wie soll ich da anfangen? Meine Mutter selber hatte schon in jungen Jahren versucht sich das Leben zu nehmen. Gott sei Dank wurde da nichts daraus. Viele Bekannte, die ich kenne, haben es auch versucht und es ist geglückt. Ich kann verstehen wenn man irgendwann an den Punkt angelangt, an dem man nicht mehr weiterleben kann oder möchte. Wenn die körperlichen oder seelischen Schmerzen überwiegen, wenn es sich nicht mehr lohnt für denjenigen zu leben. Depressionen führen auch oft dazu und ich kenne die Gedanken dazu, leider. Doch man muss auch versuchen an diejenigen zu denken, die man hinterlässt. An für sich wirklich eine sehr sehr schwierige Situation. Ich denke man kann nicht pauschalisieren, was richtig wäre und was nicht

    Ganz liebe Grüße
    Jutta

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  8. Hallo,

    ganz schwieriges Thema, ich kenne einige die es schon versucht haben und man sollte es auf jeden fall Ernst nehmen, es gibt so viele menschen auch mit Depressionen die einfach nicht mehr weiter wissen und sich nicht anders zu helfen wissen!

    Liebe Grüße

    Alex

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  9. Hallo,

    Ich halte nichts davon. Wer weis vlt denken die Leute dann kurz davor (wenn sie es nicht mehr ändern können) auch wieso mache ich das denn, wieso gebe ich mein Leben ab? Und bereuen es in letzter Sekunde.

    Aufjedenfall sollte man sich Hilfe holen.
    Ich denke halt immer, es gibt soviele Menschen die Leben wollen und nicht dürfen und andere dagegen wollen nicht, das ist unfair :/

    Alles Liebe
    Nadine

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  10. Hallo und vielen lieben Dank für den tollen Beitrag,
    ich persönlich bin sehr sensibel bei diesem Thema. Ich verstehe nicht, wie Menschen so verzweifelt sein können, dass sie ihrem eigenen Leben ein Ende setzen können, aber ich will mir darüber kein Urteil bilden.
    Was mich jedoch wirklich wütend macht sind Menschen, die mit der Entscheidung andere Menschen ins Unglück stürzen. Wenn jemand andere mit seinem Tod erpresst, die ganzen Ersthelfer, die den Mist wegräumen müssen, oder womöglich unschuldige Kinder, die über einen erweiterten Suizid mit in den Tod gerissen werden, ohne dass sie eine Chance auf Leben haben.
    Ich habe mal erlebt, wie ein Mann sich einen Draht um den Hals legte und ihn über eine Hochleitung schmiss, als der Zug einfuhr. Es war Mittags, viele Schüler standen mit am Gleis und wollten nach einem anstrengenden Schultag nach Hause fahren. Nicht nur, dass sich die Bilder in die Seelen brennen, nein dieses A...loch hat auch nicht bedacht, dass der Starkstrom überspringen könnte. Damit hätte er noch viel mehr anrichten können. Da hab ich wirklich keine Toleranz für.
    Will jemand gehen, gut dann los, Menschen, die wirklich sterben wollen, kann man nicht hindern, sie finden einen Weg. Aber bitte, bitte: versucht so wenige Menschen wie möglich mit eurem Drama zu belasten, denn die haben keine Wahl!!!!!

    Liebe Grüße
    Martina Suhr

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  11. Hey :)
    Danke für deinen tollen Beitrag.
    Ich habe persönlich nicht viel mit diesem Thema zu tun, da weder einer aus meiner Familie, noch meines Freundeskreis suizid gerfährtet. Jedoch finde ich, dass man sowas schnell und besser aufklären sollte in der Schulen und bessere Hilfe anbieten sollte, damit es erst nicht dazu kommt. Meine Meinung zu dem Thema ist eher gespalten. Zum einem finde ich es wirklich sehr schade und traurig, dass ein Mensch keinen Ausweg mehr sieht und sich das Leben nimmt, zum anderen kann ich das nicht verstehen, da ich finde, dass es für alles einen Ausweg gibt man muss es nur wollen und die Hilfe annehmen oder man sucht sich selber hilfe, damit es erst nicht soweit kommt, da der Suizid das Leben für immer beendet. Man kann nicht sagen, ich mach das Rückgängig und dann ist alles gut. Man verschwendet sein Leben damit und wirft es weg, sein kostbares Leben vondem man nur eines hat und es mit vollen Zügen genießen sollte. Man schmeißt quasi einfach alles, was man hat für Menschen oder Problemen weg, die es nicht wert sind, dass man sie überhaupt beachten sollte. Und das kann ich nicht verstehn. Es sit sein eigenes Leben das man wegschmeißt, die anderen Leben weiter und vergessen das, jedoch kann man selber nicht weiter leben, obwohl man das Leben verdient hat kann man es nicht Leben, wegen einer dummen Tat, die man gemacht hat. Was zudem auch noch sehr egoistisch ist, da man dann seine Freunde und seine Familie mit der trauer und den Schuldgefühlen, dass man es doch verhinder könnte, zurück lässt.
    Liebe grüße Shuting :)

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  12. Hallo und ein wirklich gelungener Beitrag zu diesem schweren Thema.
    Beruflich habe ich nun schon mehrfach mit dem Thema beschäftigen müssen. Ich glaube für außenstehende ist es kaum bis gar nicht nachvollziehbar, warum jemand den Freitod wählt. Zumal Außenstehende auch nichts davon mitbekommen, bis die Person tatsächlich den Feitod vollzieht.
    Lieben Gruß und einen schönen Sonntag
    Jeanette von Eine Bücherwelt

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  13. Hallo,

    ich habe selbst zwar keine wirklichen Berührungspunkte damit, habe aber im Studium schon einiges zu diesem Thema gehört... ich finde es schrecklich, wenn ein Mensch keinen anderen Ausweg mehr weiß...

    LG

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  14. Hallöchen. :)
    Danke für den schönen Blogtourbeitrag. :)
    Puh, das ist ein sehr schwieriges Thema, ich hatte leider schon damit zu tun, weil es eine Freundin von mir mal versucht hat, sie ist zwar rechtzeitig gefunden wurden, aber das Thema reist trotzdem seitdem immer wieder mal umher. Ich glaube, ich achtet dadurch mehr auf andere, zumindest ist das mein Eindruck.
    Alles Liebe,
    Katja

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  15. Hallo und vielen Dank für diesen interessanten Beitrag zu diesem ernsten Thema! Ich denke, dass ein Suizid seine Ursachen oft in einer Erkrankung hat, vor allem in Depressionen. Es ist traurig, dass es bis heute noch keine zuverlässigen Behandüungsmethoden gibt und deshalb nicht jedem Menschen mit Suizidgefährdung geholfen werden kann. Und ich denke, es ist sehr schwierig, überhaupt zu erkennen, dass jemand suizidgefährdet ist. Man kann niemandem in den Kopf sehen und ich hoffe, dass es in meinem unmittelbaren Umfeld nie zu einem Suizid kommen wird. Ich würde mich wahrscheinlich fragen, ob ich die Suizidgefährdung hätte erkennen müssen oder hätte irgendwie helfen müssen...

    Liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  16. Halli Hallo,
    ein sehr schweres Thema.
    Suizid hat immer seine Gründe in dem jeweils Einzelnen..
    nicht immer sind Depressionen ursächlich oder gar richtig große Lebenskrisen.
    Nein, eine Suizidgefährdung lässt sich leider nicht erkennen oder auch nicht verhindern.
    Wenn eine Person diesen Gedanken hat, lässt er sich nicht davon abbringen, dann führt er ihn halt z.B. einen Tag später durch...

    Das Thema ist ziemlich komplex und leider sehr kompliziert, als daß es in einem Kommentar erklärbar wäre.

    und wenn dann einer oder eine lapidar sagt, daß sie nichts davon hält.. hmm... schwierig...da fühl ich mich dann richtig ungut bei...

    In wie weit ich selbst mit Suizid zu tun hatte... dazu werde ich an dieser Stelle nichts äußern... zu privat und würde den Rahmen sprengen und würde sicher nur langweilen.. oder so...
    Grüsse
    M.

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