[Rezi] Magieflimmern (Die Krone der Dunkelheit Bd. 2) von Laura Kneidl


©Piper
Magieflimmern von Laura Kneidl

Erscheinungsdatum: 02.09.2019
Seitenzahl: 608 Seiten 
Serie/Band: Die Krone der Dunkelheit Bd. 2
Preis: 15,00 € (Broschur) / 11,99 € (Ebook)
ISBN/ASIN: 978-3492705271
Verlag: Piper





*kostenloses Rezensionsexemplar
Eine lang ersehnte Fortsetzung ist bei mir eingetrudelt und nach einem ReRead des 1. Bandes habe ich sie direkt hinterher gelesen. Und? War sie es wert? Ich sage ja, definitiv. Aber der 2. Band der Reihe ist anders als der 1... Achtung 2. Band einer Reihe! Soweit wie möglich spoilerfrei.


Nach den Ereignissen hinter der Mauer im Land der Fae haben sich die Wege wieder getrennt und nun haben alle Protagonisten zunächst einmal mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen.
Prinzessin Freya hat ihren Bruder gefunden, allerdings nicht mit erhofftem Ausgang. Wieder zurück halten ihre Eltern sie an der kurzen Leine, ein potentieller Verlobter taucht im Schloss auf und dann ist da noch die Sache mit ihrer verbotenen Magie - ganz zu schweigen von ihrer Sehnsucht nach Larkin, den sie auf ihrer Reise liebgewonnen hat. Dieser zieht als Söldner durchs Land, immer auf der Hut vor den Wachen des Königs und auf seiner ganz eigenen Mission für die Gerechtigkeit.
Im Land der Fae hat Prinz Kheeran mit dem Unmut der Bevölkerung zu kämpfen die immer wüstere Züge annimmt. Da kann ihm auch sein Berater Aldren nicht wirklich helfen.
Und die Wächterin Ceylan hat immer noch mit ihrem "kleinen Problemchen" zu kämpfen, bei dem der Wächter Leigh ihr verzweifelt zu helfen versucht - mit eher mäßigem Erfolg.
Und im Hintergrund brodelt es. Eine dunkle Macht hat sich erhoben die Unheil sowohl über Menschen als auch Fae bringen wird...

Ich habe diesen zweiten Band der Reihe wieder sehr geliebt und trotz der doch einigen Seiten wieder ruck zuck verschlungen. Im Gegensatz zum Auftakt und der spannenden Suche von Freya nach ihrem Bruder, Ceylans Weg an die Mauer und anderen interessanten Starts in neue Abenteuer, beschäftigt sich der zweite Band eher mit der Suche der Protagonisten zu sich selbst und der Entwicklung bereits bestehender Beziehungen. Die Helden sind zunächst alle mit ihren ganz persönlichen Missionen beschäftigt, hängen viel ihren Gedanken nach und man lernt sie alle sehr viel besser kennen. Dabei haben sich für mich ganz neue Favoriten unter den Protas gebildet die ich so vorher gar nicht auf dem Schirm hatte. Später im Buch treffen die Helden dann stellenweise wieder aufeinander, teils in neuen und teils in alten Konstellationen und dabei verbinden sich deren Wege zum Teil auf sehr emotionale Weise. Gerade diese Emotionen die in diesem Band wesentlich stärker im Vordergrund stehen haben das Buch für mich so wunderbar gemacht. Bis auf ein paar wenige Ereignisse (hauptsächlich bei den Fae) wartet das Buch nicht mit so viel Spannung auf wie der erste Band. Ich verstehe also warum er für manche eher schwächer wirkt. Mir dagegen sind die Charaktere nun noch viel stärker ans Herz gewachsen und ich war oft einfach nur berührt. Noch dazu kommt am Ende noch ein großer Knall auf uns zu, auch wenn ich das vorher schon so ein bisschen erahnt hatte. Dabei endet das Buch mit wirklich sehr sehr miesen Cliffhangern bei allen Erzählsträngen und das Warten bis ins späte Jahr 2020 macht mich echt sehr traurig. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit Freya, Kheeran und Co. und kann das Buch auch wenn es ruhiger ist allen Fans der Reihe sehr empfehlen ♥
Anders als der 1. Band. Ruhiger, aber emotionaler. Wir erhalten Einblicke in die Gefühlswelt und Hintergründe der Charaktere und neue Beziehungen und Handlungsstränge bilden sich.
Bei einigen unserer Helden kommen neue Fähigkeiten zum Vorschein und eine neue Bedrohung erhebt sich die Menschen wie Fae gleichermaßen in die Finsternis stürzen kann. Für mich kein langweiliger zweiter Band, sondern ein Buch das dem Leser die Charaktere näher bringt und den Grundstein für einen sicherlich spannungsgeladenen dritten Teil legt. Für mich ein weiteres Highlight 2019 und ich werde die Protas zunächst schmerzlich vermissen.










Die Krone der Dunkelheit:




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