[Rezi] Der Schlüssel der Magie (The Founders Bd. 1) von Robert Jackson Bennett


© blanvalet
Der Schlüssel der Magie von Robert Jackson Bennett

Original Titel: Foundryside
Erscheinungsdatum: 19.10.2020
Seitenzahl: 608 Seiten 
Serie/Band: The Founders Bd. 1
Preis: 15,00 € (Broschur) / 12,99 € (eBook)
ISBN/ASIN: 978-3734162664
Verlag: blanvalet
Übersetzt von: Ruggero Leò


[WERBUNG] *kostenloses Rezensionsexemplar

Ein Buch über eine Diebin, Sygillen und die Macht der Worte und Bedeutungen. Sehr cool aber auch ein wenig kompliziert...


In einem Imperium, beherrscht von mächtigen Handelshäusern, verdingt sich Sancia als äußerst erfolgreiche Diebin. Besondere Fähigkeiten machen sie zu einer Expertin auf ihrem Gebiet und ihr aktueller Auftrag bringt sie dann auch noch in den Besitz eines mächtigen Artefaktes - einem Schlüssel der jedes Schloss öffnen kann! Ein unglaublicher Schatz in einer Welt, in der allerlei Gegenstände von sogenannten Scribern mit Sygillen versehen und daher beinahe magisch verändert werden können.
Doch der Schlüssel bringt sie nicht nur ins Visier der Handelshäuser und dem eigentlichen Besitzer...
Die Magie des Schlüssels stammt aus alter Zeit, als die Menschen noch versucht haben göttliche Macht zu erlangen und wer weiß was diese Macht in den falschen Händen anrichten kann. Sancia braucht Verbündete und jede Menge Wissen um diesen Schlamassel zu überleben.

Die Geschichte rund um die Diebin Sancia, die Macht der Sygillen, des Schlüssels Clef und dem Geheimnis um die göttliche Kraft der Worte hat ein wenig gebraucht um mich zu überzeugen.
Das lag weder an den Charakteren noch an der Idee oder dem Worldbuilding.
Sancia als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Genau die richtige Mischung aus Tollpatsch und tougher Heldin die schon einiges mitgemacht hat im Leben. Dabei ist sie keine Überheldin, sondern muss sich ihre Erfolge erarbeiten und auch ihre Fähigkeiten machen sie anfangs noch nicht zur Superheldin.
Auch die anderen Charaktere im Buch sind echt eine Marke für sich und prägen die Geschichte meiner Meinung nach durchaus nachhaltig. Es gibt eigentlich keine unwichtigen Nebenhelden.
Besonders gefallen haben mir die Idee der magischen Schrift und deren Vergangenheit und auch die witzigen Dialoge zwischen Sancia und dem Schlüssel Clef.
Die Welt von Sancia wird von magischen Worten beherrscht die Sygillen genannt werden und die mir auch früher schon in Büchern begegnet sind. Sie werden zu allen möglichen Zwecken eingesetzt und bilden ein komplexes System das von sogenannten Scribern zum Funktionieren gebracht wird.
Es ist einfach der Wahnsinn was für eine Idee und gelungene Umsetzung dahinter steckt und stellenweise war genau diese Komplexität der Grund, warum das Buch mich erst nach einiger Zeit packen konnte. Ich musste manches Mal einen Abschnitt wieder und wieder lesen bis ich einigermaßen verstanden habe wie die Sachen zusammenhängen und wie die Scribierung funktioniert hat. In solchen Sachen bin ich oftmals eher etwas beschränkt 😅. Mein Mann hätte dagegen seine helle Freude daran und würde mir lang und breit alles erklären.
Man muss sich also auf das Thema einlassen und dann wird das Buch immer rasanter und überraschender und einfach absolut innovativ.
Mir hat das Buch insgesamt sehr viel Spaß gemacht, das Ende hat nochmal einen richtigen Knall hinterlassen und ich bin sehr gespannt wie die Trilogie weitergeht.

Nachdem man sich mit dem komplexen und manchmal etwas verwirrenden Thema der Sygillen und der Macht der magischen Schrift etwas auseinander gesetzt hat, erwartet einen als Leser eine faszinierende Welt der Worte und Artefakte. Spannende Protagonisten ohne unnötige Nebencharaktere prägen einen rasanten Auftakt ohne störende vordergründige Liebesschnulze und machen "Der Schlüssel der Magie" zu einem echten magischen Abenteuerroman bei dem ich unbedingt wissen möchte wie sich die Geschichte weiter entwickelt.







3 Kommentare:

  1. Hi Carina!

    Mir hat das Buch auch sehr gefallen, allerdings hab ich anfangs noch keine so große Begeisterung dabei gehabt - irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Handlung gar nicht richtig in Schwung kommt ... und mir wurde die Magie zu viel erklärt. Es ist natürlich komplex und wirklich genial durchdacht, aber die vielen Erläuterungen dazu fand ich übertrieben ^^

    Trotzdem fand ich es klasse!
    "Die göttlichen Städte" Trilogie von dem Autor ist übrigens sehr gut!

    Liebste Grüße, Aleshanee

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu, ja die vielen Erklärungen haben das Buch stellenweise unnötig kompliziert gemacht. Man muss nicht immer alles wissen :D
      Die Reihe muss ich mir mal anschaun.

      LG

      Löschen
    2. Oh ja, unbedingt mal anschauen! Die Trilogie ist sehr außergewöhnlich, aber echt gut. Falls du in die Rezi von mir zu Band 1 reinschnuppern magst:
      https://blog4aleshanee.blogspot.com/2019/02/die-stadt-der-tausend-treppen.html

      Band 3 war sogar ein Highlight für mich :D

      Löschen

Bei Absenden des Kommentars erkläre ich mich einverstanden, dass meine Anmeldedaten zum Zwecke der Kommunikation elektronisch gespeichert werden. Mir ist bekannt, dass ich meine Einwilligung jederzeit widerrufen kann.