[Monatsrückblick + Kurzmeinungen] Der Februar 2021 ~ magische Zähne, jede Menge Katzen und tote Schüler

 


Zack, da ist er vorbei, der Februar und wir hatten alles von Affenkälte bis hin zu fast schon sommerlichen Temperaturen. Ich muss gestehen, wegen mir könnte das warme Wetter gerne bleiben nach der eisigen Luft und dem vielen Schnee den wir diesen Winter hatten. Aber immerhin macht sich der nahende Frühling bemerkbar und ich freue mich schon wieder sehr auf meinen Garten und Lesen in der Sonne. Einfach wieder auf Leben. Diesen Monat ging im Vergleich zum Januar wenig vom Sub, denn es gab die ersten Rezensionsexemplare des neuen Jahres und die habe ich alle sehr gerne gelesen. Schaut gerne bei den Rezensionen dazu rein.


Gelesen habe ich im Februar wieder 5 Bücher, davon sind 3 Rezensionsexemplare und zwei vom Sub. Eines davon ist von der 12für21 Liste und damit habe ich bisher 5/12 gelesen.
Von der Auswahl meines Mannes habe ich diesen Monat nichts gelesen. 
Zwei letzte Bände konnte ich diesen Monat beenden.
Insgesamt waren es 1.786 Seiten ♥  (63 Seiten pro Tag)
Los geht es in der Reihenfolge in der ich sie gelesen habe.


© ivi (Piper)
"Ruinen" ist das Buch der 12für21 und der Abschluss der Partials-Trilogie von Dan Wells. In der Trilogie sind nach einem verheerenden Krieg zwischen den Menschen und den künstlich erschaffenen Partials nur noch wenige Überlebende übrig. Es grassiert ein Virus, das zum Tod der Neugeborenen der Menschen führt und gegen das die Sanitäterin Kira ein Heilmittel zu finden versucht. Dabei scheint des Rätsels Lösung bei den Partials zu finden zu sein und zusammen mit Samm, einem der künstlichen Menschen macht sich Kira auf eine Odyssee quer durch die zerstörte USA - denn auch den Partials läuft die Zeit davon. Was hat Kiras Vater mit der ganzen Sache zu tun und können Menschen und Partials einander helfen ohne sich umzubringen?
Im Abschluss der Reihe ist die Lösung rund um das Heilmittel soweit bekannt und Kira muss nun versuchen, ein Gleichgewicht zwischen den Mächten zu finden während sie Samm zurück lassen musste. Der letzte Band war durchaus emotional und auch wieder spannend, während der zweite Band ja eher ein wildes und recht langweiliges Umhergereise war. Ich bin froh dass im Abschluss nochmal Feuer im Busch war und dass durchaus wörtlich 😂 Es gab doch überraschende Wendungen und wir begegnen einigen Charakteren die schon eine Weile nicht mehr aufgetaucht sind. Ich mochte das Ende des Buches gerne, auch wenn ich mir noch ein wenig mehr Infos zum "folgenden Leben" gewünscht hätte. Die Reihe insgesamt hat mir gut gefallen, auch weil das Virus-Thema gut in die aktuelle Situation gepasst hat. Für mich nicht überragend, aber unterhaltsam für Fans von Dystopie und ein wenig SciFi



© Loewe
"Der Zwillingscode" war das erste Rezensionsexemplar des Monats und in dieser Zukunftswelt treffen wir den jungen Vincent der in München wohnt und dessen Alltag von sogenannten Sozialpunkten bestimmt wird. Davon hat Vincent leider nicht besonders viele und daher hat er jede Menge Nachteile zu ertragen. Nach und nach muss er erkennen, dass seine Mutter wohl zum Teil an dieser Misere Schuld ist und es eine geheime virtuelle Welt gibt, in der jede Menge Gefahren lauern...
Von Anfang bis Ende sehr unterhaltsam und durchaus spannend, wenn es auch meiner Meinung nach eher für ein jüngeres Publikum geschrieben wurde. Ich mochte die Charaktere sehr gerne und auch die Idee der Sozialpunkte, mechanischen Tiere und der virtuellen Welt. Mehr dazu findet ihr hier in der Rezension. 




© Carlsen Verlag
Der Abschluss der Dilogie rund um die Rottenführerin Stur, die in einer Welt geprägt von einem Kastensystem lebt. Sie gehört der Kaste der Krähen an, die eigentlich nur dazu da sind um die Toten der Sündenseuche zu erlösen und zu verbrennen. Als sie allerdings dem Prinzen der Phönixkaste zur Flucht vor dessen intriganten Stiefmutter verhelfen, geraten sie in immer größere Schwierigkeiten. Auf der Flucht vor den Häschern der zukünftigen Königin, muss Stur erkennen, dass auf sie eine Aufgabe wartet, die weit weg von den gewohnten Pfaden der Krähen liegt. Sie muss sich entscheiden, für den Kampf um ihre Kaste und für das Herz eines ganz besonderen Habichts...
Ich liebe diese Dilogie einfach. Schon beim ersten Band habe ich total mit gefiebert. Ich mochte die Charaktere super gerne, allen voran Stur und "ihren" Habicht Tavin. Aber auch Nebencharaktere und Bösewichte der Geschichte sind für mich absolut rund und ich konnte immer alle Handlungen nachvollziehen. Auch die Art der "Magie" und die Fähigkeiten der jeweiligen Kasten und deren Hexern hat mich fasziniert, allen voran natürlich Stur und ihre Knochenmagie. Der zweite Band war noch spannender als der erste, denn jetzt geht es den Krähen an den Kragen und die Luft wird vor allem am Hofe sehr dünn für Stur und ihre Mitstreiter. Dabei gibt es auch wieder einige überraschende und emotionale Wendungen, die mich durchaus das ein oder andere Tränchen gekostet haben. Auch um Stur und ihre Aufgabe dreht sich dieser zweite Band und auch wenn ich es ein wenig geahnt habe, hinter der ganzen Sache steckt schon eine ziemlich große Enthüllung. 
Für mich durchweg eine geniale Geschichte die mich absolut überzeugen konnte und die als Print definitiv irgendwann in mein Regal einziehen muss. Ich kann sie euch nur ans Herz legen.




© Dumont
Mit "Die Katzen von Shinjuku" habe ich mich in ein neues Genre gewagt. Aktuell sind japanische Autoren gefühlt ein wenig auf dem Vormarsch und ich wollte wissen was die Leute so fasziniert. Also habe ich mich auf Netgalley für dieses Rezensionsexemplar entschieden. Die Geschichte erzählt aus dem Leben des erfolglosen Fernsehautors Yama und seinen Erlebnissen in der Bar Karinka im Tokioter Stadtteil Shinjuku. Es ist eine Geschichte über Erfolg und Misserfolg und voller Katzen und Lyrik.
Ich mochte den unaufgeregten und sehr schönen Schreibstil und die skurrilen Charaktere. Die Katzen sind mir ebenso ans Herz gewachsen wie die urige kleine Bar und auch die unerwarteten Gedichte im Buch. Ich kann durchaus verstehen warum Leser zu solchen Büchern greifen, auch wenn sie nicht zu 100 % meinem Geschmack entsprechen. Mehr zum Buch hier in der Rezension.




© Klett-Cotta
Endlich eine neue Reihe aus der Feder des Autors des "Eisernen Druiden" - und diese spielt auch noch im selben Universum ♥ Trockener schottisch-britischer Humor, schwungvoller Feenhandel und auf seltsame Weise zu Tode gekommene Schüler. Das Leben hält den Siegelagenten Al definitiv in Schwung. Nicht nur hat schon wieder einer seiner Schüler das Zeitliche gesegnet - dieser war anscheinend auch noch in den Handel mit nichtmagischen Wesen verstrickt und hat mit magischen Tinten und Siegeln experimentiert, die er eigentlich noch nicht gelernt hat. Welcher Gott oder welche Fee hat da wohl ihre Hand im Spiel? Al muss versuchen trotz des Fluches der auf ihm lastet eine Antwort auf diese Fragen zu finden.
Ich mochte auch in dieser Reihe wieder den Humor und die skurrilen Charaktere sehr. Auch das schottische Setting und die Mischung aus Urban-Fantasy und Krimi konnten mich fesseln und ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Wer auf trockenen Humor steht und ein wenig das Talent der magischen Siegel und das Reich der Feen kennenlernen will ist hier richtig - ebenso die Fans des Druiden. Ich freue mich auf Band 2 und wer mehr wissen will findet hier die Rezension zum Buch.



Und damit war der Februar beendet. Ich bin zufrieden mit den Büchern und hatte einen rundum schönen Lesemonat inklusive einem Highlight. So muss das sein. Der nächste Monat sollte wieder mehr Sub-Bücher beinhalten und ich freue mich schon drauf. Wie war euer Lesemonat Februar?

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